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Neue Philharmonie München

Projekt · 18.–28. September 2027

Autumn 2027

Dirigent
Christoph Poppen
Solist
Lena Neudauer, Violine
Probenphase
Hotel Weitlanbrunn, Sillian
Christoph Poppen

Programm

Wolfgang Amadeus MozartOuvertüre zu „Die Zauberflöte“ KV 620
Ludwig van BeethovenViolinkonzert D‑Dur op. 61 · Lena Neudauer
Johannes BrahmsSinfonie Nr. 2 D‑Dur op. 73

Leitung und Solisten

Christoph Poppen
Foto: Matthias Baus

Musikalische Leitung

Christoph Poppen

Als Dirigent, Solist, Kammermusiker und Pädagoge hat sich Christoph Poppen in vielfältigen Rollen in der internationalen Musikwelt einen Namen gemacht. Seit der Saison 2023/24 ist er Music Director der Hong Kong Sinfonietta. Seine Saison 2025/26 mit dem Orchester ist geprägt von der Zusammenarbeit mit so illustren Künstlern wie Nicolas Altstaedt, Martin Helmchen, Denis Kozhukhin und Alexander Gadjiev.

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Als Principal Guest Conductor der Hong Kong Sinfonietta zwischen 2015 und 2023 hat Poppen dem Publikum in Hongkong ein reichhaltiges Repertoire präsentiert, das von österreichisch-deutschen Meisterwerken bis hin zu zeitgenössischen Werken reicht. In dieser Saison bringt er mit der Hong Kong Sinfonietta drei vom Orchester in Auftrag gegebene Werke zur Uraufführung. Außerhalb Hongkongs setzt er seine äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kölner Kammerorchester als Principal Conductor und dem Israel Chamber Orchestra als Principal Guest Conductor fort. Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählen Engagements beim Korean National Symphony Orchestra Seoul, beim Jerusalem International Chamber Music Festival sowie ein Dirigat des China National Symphony Orchestra in Peking.

Seine Diskografie wird durch die Fortsetzung des Aufnahmezyklus der kompletten Mozart-Messen mit dem Kölner Kammerorchester für Naxos ergänzt. Die jüngste Veröffentlichung (Vol. 4, Februar 2025) wurde von der internationalen Presse hoch gelobt.

Von 1995 bis 2006 war Poppen künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters und etablierte in kurzer Zeit das neue Profil des Ensembles. Seine unverwechselbaren Programme, die oft klassische und zeitgenössische Stile mit zahlreichen Auftragswerken kontrastieren, waren äußerst erfolgreich. 2006 wurde er zum Music Director des Radio-Sinfonieorchesters Saarbrücken ernannt, und von 2007 bis 2011 war er Chefdirigent der neu gegründeten Deutschen Radio Philharmonie. Er ist mit Orchestern wie den Wiener Symphonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Detroit Symphony Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, den Bamberger Symphonikern, der Camerata Salzburg, dem Niederländischen Philharmonischen Orchester, dem Residentie Orkest, dem Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, dem Indianapolis Symphony Orchestra, dem Seoul Philharmonic Orchestra, dem New Japan Philharmonic Orchestra und dem Singapore Symphony Orchestra aufgetreten. Als Operndirigent hat er unter anderem gefeierte Projekte mit der Staatsoper Stuttgart, der Oper Frankfurt, der Oper Köln, dem Teatro Carlo Felice in Genua, dem Aalto-Musiktheater in Essen und der Ruhrtriennale dirigiert.

Das von Poppen 2014 gegründete Marvão International Music Festival hat sich zu einem äußerst erfolgreichen und preisgekrönten Musikevent mit Solisten wie Veronika Eberle, Jörg Widmann, Augustin Hadelich, Javier Perianes und Clara-Jumi Kang entwickelt. Er gründete 2019 auch die Akademie für Musik, Kunst und Wissenschaft in Marvão und war von 2020 bis 2022 künstlerischer Leiter des Classic Revolution Festival in Seoul, Südkorea.

Als preisgekrönter Geiger war Poppen 1978 Mitbegründer des Cherubini Quartetts. Er wurde zum Professor für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik Detmold und später an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin ernannt, deren Rektor er von 1996 bis 2000 war. Von 2001 bis 2005 war er künstlerischer Leiter des renommierten Internationalen Musikwettbewerbs der ARD. Von 2003 bis 2023 war er Professor für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit dem Studienjahr 2021/22 ist er Professor für Violine an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid.

Foto: Matthias Baus

Lena Neudauer
Foto: Denise Krentz

Violine

Lena Neudauer

„Heute ist Lena Neudauer eine viel gefragte Künstlerin, die mit der Klarheit und Kraft, der Anmut und Seelentiefe ihres Geigenspiels ein internationales Publikum begeistert.“ (Focus)

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Lena Neudauer wurde 1984 in München geboren. Im Alter von drei Jahren begann sie mit dem Geigenspiel, mit 11 Jahren kam sie in die Klasse von Helmut Zehetmair an das Mozarteum Salzburg. Internationale Aufmerksamkeit errang sie, als sie 15-jährig den Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg nicht nur gewann, sondern auch nahezu alle Sonderpreise erhielt. Lena Neudauer studierte bei Christoph Poppen, sowie Helmut und Thomas Zehetmair. Ihre Offenheit und ihr Engagement für die unterschiedlichsten musikalischen Richtungen hat sie immer weiterentwickelt, beispielsweise bei Boulez und seiner „Lucerne Festival Academy“ oder in der Beschäftigung mit historisch informierter Spieltechnik. Eine besondere Affinität hat Lena Neudauer zu der Musik Mozarts, welche sie intensiv studierte. 2010 wurde Lena Neudauer 26-jährig als Professorin für Violine an die Hochschule für Musik Saar berufen, seit 2016 hat sie eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater München inne. 2023 vertieften Lena Neudauer und Julia Fischer ihre seit frühen Kindheitstagen existierende musikalische und menschliche Freundschaft mit einem wunderbaren Musikprojekt. Die beiden Münchner Geigerinnen waren mit einem musikalischen Monument zu erleben: Dem Concerto grosso Nr. 1 von Alfred Schnittke, das für Gidon Kremer und Tatiana Grindenko 1977 entstand. Zu hören mit der Academy of St. Martin in the Fields und der Kammerakademie Potsdam.

Zahlreiche Aufnahmen dokumentieren Lena Neudauers klare Interpretationsideen: Im Mai 2010 erschien ihre Debüt-CD bei Hänssler Classic gemeinsam mit der Deutschen Radio Philharmonie unter der Leitung von Pablo Gonzalez. Diese Gesamteinspielung der Werke für Violine und Orchester von Robert Schumann gewann den International Classical Music Award (ICMA) für die beste Konzerteinspielung 2011. Im Jahr 2013 folgte eine Kammermusik-CD mit Einspielungen von Werken Maurice Ravels (Paul Rivinius/Klavier und Julian Steckel/Cello). In den folgenden Jahren veröffentlichte sie ihre Einspielung von Mozarts Violinkonzerten mit der deutschen Radiophilharmonie unter Bruno Weil (Hänssler Classic, 2014), sowie Mendelssohns Violinkonzert d-Moll und das Doppelkonzert gemeinsam mit Matthias Kirschnereit (cpo, 2018). Zum Beethoven-Jubiläum erschien eine CD mit Beethovens Violinkonzert op.61 und den Romanzen 1&2, zusammen mit der Cappella Aquileia unter der Leitung von Marcus Bosch (cpo, 2019). Diese wurde von den Kritikern euphorisch als Sternstunde und neue Referenzaufnahme gefeiert (u. a. Pizzicato, Fono Forum, Crescendo) und mit dem Supersonic Award ausgezeichnet.

„Zusammen mit Marcus Bosch und der Cappella Aquileia bringt Lena Neudauer es fertig, eine Interpretation vorzulegen, die sowohl der historisch informierten Praxis, wie auch dem klassisch romantischen Gestus oder einer modernen Leseart gerecht wird. (…) Kein Zweifel, Lena Neudauer ist eine persönlichkeitsstarke, technisch brillante Interpretin, die ganz im Sinne des Komponisten und seines Werkes arbeitet.“ (Pizzicato, 2020)

Im Bereich der Kammermusik verbindet Sie eine intensive Zusammenarbeit unter anderem mit Julian Steckel, Julia Fischer, Matthias Kirschnereit, Herbert Schuch, Lauma Skride, William Youn und Nils Mönkemeyer. Darmsaitenprojekte mit Tobias Koch weisen Lena Neudauer als vielseitige Kammermusikerin aus. Seit dem Ensemble-Debut 2023 beim Heidelberger Frühling ist Lena Neudauer regelmäßig im Trio mit Marianna Shirinyan und Sebastian Klinger zu erleben. Im Solisten-Quintett mit Silke Avenhaus, Wen Xiao Zheng, Sebastian Klinger und Rick Stoijn widmet sich Lena Neudauer besonderen Projekten. So erklang Schuberts Forellenquintett in Kombination mit der Neukomposition „Ein Forellenteich“ (Gemeinschaftswerk Ferran Cruixent, Osmo Tapio Räihälä, Gerald Resch, Johannes Schachtner, Dejan Lazic). Das Projekt wurde durch das Kultursekretariat NRW gefördert und erschien bei bei CAvi als CD. Für die Saison 25/26 wird das Ensemble für ihr Projekt „Take 5“ erneut vom Kultursekretariat NRW gefördert.

Lena Neudauer musizierte mit Orchestern wie dem Konzerthausorchester Berlin, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern, dem MDR Sinfonieorchester, dem Münchener Kammerorchester, der Kammerakademie Potsdam, der Academy of St. Martins in the Fields, dem Orchestre National de Belgique, dem Orchestre de chambre de Paris, der Russischen Philharmonie St. Petersburg, dem Berner Symphonieorchester, dem Collegium Musicum Basel und dem Tampere Philharmonic Orchestra unter Dirigenten wie Dennis Russell Davies, Mariss Jansons, Hannu Lintu, Mario Venzago, Wojciech Rajski, Mirga Gražinytė-Tyla, Bruno Weil, Marcus Bosch, Howard Griffiths, Christoph Poppen, Ari Rasilainen, Juri Gilbo, Antonello Manacorda, Andreas Spering, Dirk Kaftan, Daniel Cohen, Nabil Sheheta und Pablo Gonzalez. Eine intensive Zusammenarbeit (seit 2018) mit Uraufführungen, Play-Conduct-Projekten und Konzerttouren sowie eine geplante CD-Aufnahme verbinden Lena Neudauer und das Württembergische Kammerorchester Heilbronn. Lena Neudauer spielt eine Lorenzo Guadagnini von 1743 und eine Philipp Augustin von 2015.

Foto: Denise Krentz

Besetzung

2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte

4 Hörner, 2 Trompeten, 3 Posaunen, Tuba

Pauke

8 Violine 1, 7 Violine 2, 6 Viola, 5 Violoncello, 3 Kontrabass

Gesamt: 48 Musikerinnen und Musiker

Teilnahmebedingungen

Mit erfolgter Zusage verpflichtet man sich zur Teilnahme an allen Proben und Konzerten des Projektes. Ausnahmen werden nicht gewährt.

Bei erfolgter Zusage werden unverzüglich 125 € fällig: 25 € Anmeldegebühr und 100 € Pfand, welches bei erfolgter Teilnahme in bar zurückgezahlt wird. (Bei Absage durch den Teilnehmer wird das Pfand nicht erstattet.)

Fahrtkostenerstattung

Es werden Fahrtkosten der An- und Abreise zum Projekt in Höhe von maximal 150 € gegen Beleg nach Ende des Projektes erstattet. Erstattet werden Tickets für Zug, Flüge und Fernbusse. Die Teilnehmer sind gebeten, sich alsbald nach Teilnahmebestätigung seitens der Neuen Philharmonie München um die kostengünstigste Reisemöglichkeit zu kümmern. Fahrtkosten innerhalb des Projektes, Tickets des öffentlichen Nahverkehrs sowie Visakosten können leider nicht erstattet werden. Es werden nur direkte An- und Abreisen erstattet. Der Anspruch auf Fahrtkostenerstattung erlischt 6 Wochen nach Ende des Projektes.

Unterkunft und Verpflegung

Die Musikwerkstatt Jugend e.V. stellt Unterkunft und Verpflegung während der Probenphase.

Während der Konzerttage in München gibt es für auswärtige Musiker Privatquartiere (Übernachtung und Frühstück). Häufig werden auch andere Mahlzeiten angeboten, dies kann aber nicht garantiert werden.

Konzertkleidung

Herren: schwarzer Anzug, weißes Hemd, dunkle Fliege, schwarze Schuhe und Strümpfe

Damen: schwarzes Kleid oder schwarzer Rock (beides nicht zu kurz) oder schwarze Hose (keine Jeans), schwarzes Oberteil (Schultern bedeckt), schwarze Schuhe

Versicherung

Seitens der Musikwerkstatt Jugend e.V. existiert eine Haftpflichtversicherung. Für Kranken-, Unfall-, Reise- oder Instrumentenversicherung muss jeder Teilnehmer individuell Sorge tragen.

Bankverbindung

für Anmeldegebühr und Pfand (125 €), fällig erst, wenn wir dir deinen Platz im Orchester bestätigt haben

Begünstigter: Musikwerkstatt Jugend e.V. (Spatzenloh 10, 82057 Icking, Deutschland)
Bank: Sparkasse Bad Tölz‑Wolfratshausen
IBAN: DE95 7005 4306 0011 1480 53
SWIFT/BIC: BYLADEM1WOR

Verwendungszweck: Autumn 2027 [Name] [Instrument]

Konzerte

    Neue Philharmonie MünchenEin Orchester der Musikwerkstatt Jugend e.V. ↗Musikwerkstatt Jugend e.V.